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Kampagne

Supermarktketten drücken ihre Lieferanten im Preis und setzen unfaire Einkaufspraktiken ein. Die Leidtragenden dieser preisaggressiven Einkaufspolitik der Supermarktketten sind Arbeiter/innen in der Produktion hierzulande und in Entwicklungsländern sowie Beschäftigte im Verkauf. Hunger­löhne, miserable Arbeitsbedingungen, Überstunden und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse sind die Folge. Unterzeichne den Appell an Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro! Fordere sie auf, beim Einkauf Arbeits- und Menschenrechte zu achten und ökologische und soziale Standards einzuhalten.

weitere Informationen: www.supermarktmacht.de

Prinzipien des fairen Handels

Produzentinnen und Produzenten:

Die Partner sollen den ärmeren Bevölkerungsschichten einer Gesellschaft angehören, genossenschaftlich oder in vergleichbarer Form organisiert sein. Mit Plantagen, (das betrifft vor allem die Tee-Produktion wird nur dann zusammengearbeitet, wenn sie die gesetzlichen Mindeststandards einhalten. Die Projekte sollen eine angemessene Bezahlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren.

Es werden speziell Projekte gefördert, in denen nicht nur Produktionsbelange, sondern auch Bildung, Gesundheit und politische Bewußtseinsarbeit zentrale Aufgaben darstellen. Der Mehrpreis für Tee kommt in einen Sozialtopf, über dessen Verwendung eine Komitee aus Belegschaft und Management entscheidet.

In den Projekten darf es keine Diskriminierung von Frauen oder anderen Menschengruppen und keine Kinderarbeit geben, die mehr ist als geringfügige Mithilfe.

Die Produktion muß unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen geschehen und darf nicht umweltschädigend sein.



Preise

Den Produzentinnen und Produzenten werden gerechte Preise für ihre Produkte bezahlt, die faire Löhne und Gemeinschaftsausgaben ermöglichen. Sie liegen zwischen 10 und 50% über den Weltmarktpreisen. Nach Möglichkeit werden zusätzlich Entwicklungsanstrengungen gefördert.

Für die Umstellung der Produktion auf ökologischen Anbau werden höhere Preise gezahlt. Die Verkaufspreise werden so kalkuliert, daß sich die Waren selbst verkaufen und nicht nur von mildtätigen Käuferinnen und Käufern abgenommen werden. Die alternativen Importorganisationen ziehen keine Gewinne aus ihren Unternehmen und legen ihre Kalkulationen und Bilanzen offen